Die Sturmflut

Der Tag der alles veränderte

Sturmflut trifft Yachthafen Damp

In der Nacht vom 20. auf den 21. Oktober 2023 erlebte die deutsche Ostseeküste eine der schwersten Sturmfluten der vergangenen Jahrzehnte. Besonders stark betroffen war der Yachthafen in Damp im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Extreme Wasserstände, starker Ostwind und hohe Wellen führten zu massiven Schäden an Hafenanlagen, Booten und Infrastruktur.

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Auf einen Blick

Datum: 20.–21. Oktober 2023

Region: Deutsche Ostseeküste

Ort: Yachthafen Damp

Wasserstand: Über 2,0 m über mittlerem Wasserstand

Wind: Starker bis stürmischer Ostwind

Besonderheit: Höchste Pegelstände seit über 100 Jahren in einigen Küstenabschnitten

Meteorologischer Hintergrund

Ein kräftiges Tiefdruckgebiet über Mitteleuropa traf auf ein stationäres Hoch über Skandinavien. Diese Wetterlage führte zu anhaltenden Ostwinden, die das Wasser in die westliche Ostsee drückten. Durch die geringe Abflussmöglichkeit, bedingt durch die trichterförmige Geometrie der eher flachen Ostsee, staute sich das Wasser über teilweise 50 Stunden hinweg auf und erreichte extreme Pegelstände von mehr als 2,30m über NN.

Gefährliche Lage

Ostwind drückt Wasser in die westliche Ostsee

Geometrie lässt kaum natürlichen Abfluss zu

Wind über längeren Zeitraum verstärkt Wasseranstieg

Gefährlich für flache Küsten und Häfen

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Schäden im Yachthafen Damp

Der Yachthafen Damp wurde durch die Sturmflut besonders schwer getroffen:

• Zerstörung von Stegen, Dalben und technischen Anlagen

• Mindestens 32 gesunkene oder schwer beschädigte Boote

• Teilweise vollständige Überflutung der Hafenflächen

• Langfristige Sperrung großer Hafenbereiche

Der reguläre Hafenbetrieb kam nahezu vollständig zum Erliegen. Auch angrenzende touristische Einrichtungen waren betroffen.

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Yachthafen Damp

Liegeplätze vor der Sturmflut: ca. 365

Liegeplätze im Notbetrieb (2024): ca. 110

Geschätzter Gesamtschaden: mehrere Millionen Euro

Dauer der Einschränkungen: mehrere Jahre

Wiederaufbau und Ausblick

Der Wiederaufbau des Yachthafens Damp verfolgt das Ziel, nicht nur die Schäden zu beheben, sondern den Hafen zukunftssicherer und widerstandsfähiger zu gestalten. Geplant sind unter anderem:

• Verstärkte Steganlagen

• Verbesserte Wellen- und Sturmflutschutzmaßnahmen

• Zusätzliche Molen und Schutzbauwerke

Langfristig soll Damp wieder als moderner, sicherer und attraktiver Standort für Wassersportler und Touristen dienen.

20. Oktober 2023- Vormittag

Sturmwarnung

Sturmwarnungen für die Ostseeküste

Zunehmender Ostwind, steigende Pegelstände

20. Oktober 2023- Vormittag

20. Oktober 2023 - Abend

Die Ostsee kommt

Erste Überflutungen im Hafenbereich

Boote lösen sich von Festmachern

21. Oktober 2023 - Nacht

Die Kraft des Wassers

Höchststände der Sturmflut

Massive Schäden an Stegen und Booten

Hafen fast vollständig zerstört

21. Oktober 2023 - Nacht

21. Oktober 2023 - 22. Oktober 2023

Erste Maßnahmen

Erste Sicherungs- und Bergungsmaßnahmen

Schadensaufnahme durch Behörden und Betreiber

Jahr 2024

Es geht weiter

Provisorischer Hafenbetrieb im Notmodus

Planung des Wiederaufbaus

Jahr 2024

2025

Die Planungen laufen

Zusage von rund 17,9 Mio. € Fördermitteln

Start der Planung umfangreicher Wiederaufbau- und Schutzmaßnahmen

Hafen weiter im Notbetrieb

bis 2028

Aussicht

Vollständige Wiederherstellung des Yachthafens

Verbesserter Sturmflut- und Küstenschutz

Schrittweise Öffnung weiterer Liegeplätze

bis 2028

Adresse

Zur Niebymole 1
24351 Damp

© 2026, Yachthafen Damp

Koordinaten

N 54° 34' 56.874 E 10° 1' 34.104

Kontakt

Email:
info@yachthafen-damp.de

Telefon:
+49 4352 95 49 362

Mobil:
+49 175 522 40 34

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